Du spielst mit dem Gedanken, deinem Hund ein Geschirr zu kaufen? Oder du besitzt schon eines, bist dir aber nicht sicher, ob es deinem Liebling auch wirklich passt? In Ausgabe 2/2018 sagen wir dir, worauf du bei der Suche achten solltest und worauf es bei der Passform ankommt.

Einige Infos aus dem Artikel findest du hier.

Hundegeschirre haben sich als Alternative zum Halsband in den letzten Jahren fest etabliert. „Das enthebt den Hundehalter natürlich nicht der Verantwortung, sich um ein kompetentes Training für die Leinenführung zu kümmern!“, appelliert Hundetrainerin Christina Dorn nachdrücklich.

Manchmal sind Geschirre ein “Muss”

In manchen Situationen muss sich der Halter gar nicht zwischen Geschirr und Halsband entscheiden. Dann nämlich, wenn ein Geschirr Pflicht ist. Das ist zum Beispiel bei manchen Hundesportarten der Fall. Dazu gehört alles, was mit der Zugarbeit zu tun hat, etwa Schlittenziehen, Bike- und Skijöring, Scooting oder Karrenziehen. Auf diese Aufgaben abgestimmte Geschirre bieten dem Hund in seinem Schulterbereich die benötigte Bewegungsfreiheit.

Auch bei anderen Beschäftigungen ist es sinnvoll, auf ein Geschirr zurückzugreifen, wie Christina Dorn erklärt:

„Geschirre sind gut geeignet für jede Form der Suche, bei der der Hund vor dem Hundeführer läuft und außerdem einen gewissen Zug auf die Leine bringen soll. Das ist beim Mantrailing und bei der Fährtenarbeit der Fall.”

Wann sollten Hunde noch ein Geschirr tragen?

Ein Hund, der an einer Schlepp- oder an einer Ausziehleine geführt wird, gehört in ein Geschirr. Unsichere Hunde oder graue Schnauzen, die langsam etwas wackelig auf den Pfoten werden, sind auch Kandidaten für ein Geschirr.

Geschirrformen

Es gibt viele verschiedene Geschirrformen, bei denen die Gurte auf unterschiedliche Art verlaufen. Für den ganz normalen Alltag ist ein Führgeschirr in der sogenannten Y-Form empfehlenswert. Ein anderes Geschirr, bei denen die Gurte anders verlaufen, ist zum Beispiel das NorwegergeschirrStep-In-Geschirre lassen sich besonders leicht anziehen (aber dummerweise vom Hund auch selbst recht leicht ausziehen). Sogenannte Sicherheitsgeschirre trotzen vierbeinigen Houdinis besser.

Wenn ein Hund sehr bullig oder sehr schmal ist, kann es schwierig sein, ein geeignetes Geschirr zu finden. Aber es gibt Anbieter, die speziell für diese Hunde passende Modelle anbieten. Und natürlich kann man sich auch ein individuelles Geschirr nach Maß anfertigen lassen.

Geschirr, aber bitte richtig

Ein Geschirr, das nicht richtig passt, kann deinem Hund sehr schaden. Es kann hin und her rutschen und scheuern, oder den Hund beim Atmen stören und seine Bewegung einschränken. Es sollte also schon richtig gut sitzen, damit es Hund und Mensch wirklich nützt. Worauf du bei der Auswahl genau achten solltest, liest du im Heft.

Den vollständigen Artikel findest du in Ausgabe 02/2018 von DER HUND.

Autorin des vollständigen Artikels: Adina Lietz