Fitte Pfoten: Gib mir (gesunde) Fünf!

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Gesunde vs. verletzte Pfote

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Gesunde vs. verletzte Pfote

Regelmäßige Kontrolle hält den Fuß gesund. Und es tut jedem Hund gut, wenn du Eisklumpen zwischen seinen Zehen vorsichtig mit den Händen entfernst und seine Pfoten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abspülst und anschließend sorgfältig abtrocknest. Sind die Pfoten deines Vierbeiners gesund, brauchen sie auch im Winter keinen weiteren Schutz.

Für Hunde mit verletzten Pfoten jedoch gilt etwas anderes. „Die Wundheilung ist in diesem Bereich langwierig“, weiß Dr. Bucksch. Zum einen, weil ein Hund nicht einfach mal für ein paar Wochen die Pfoten hochlegt. Zum anderen, weil bei offenen Wunden ein hohes Risiko besteht, dass Fremdkörper eintreten und sie sich erneut entzünden. Ein schützender Lederschuh ist in diesem Fall für den Heilungsprozess unverzichtbar.

Dein Hund hat keine Verletzung, ist in Sachen Pfoten aber sensibel? Dann meide gestreute Wege, damit Streusalz und Splittkörner die Ballen nicht zusätzlich strapazieren. „Generell ist Vaseline gut, um die Ballen feucht zu halten“, so Dr. Bucksch. Auch Hirschtalg, Kamillen- oder Ringelblumensalbe glätten rissige Stellen. Verwende Cremes, die parfümfrei sind – falls dein Hund die Salbe von seinen Pfoten schleckt. Damit der Wirkstoff auch wirklich einziehen kann, lenke deinen Hund eine Weile ab, zum Beispiel mit einem leckeren Kauknochen.

Wer schon einmal einen Vierbeiner mit einer Wunde an der Pfote hatte, weiß: Ist er nicht gut zu Fuß, büßt er an Lebensqualität ein. Dermatologe Bucksch rät: „Die Pfoten unserer Hunde verdienen Aufmerksamkeit – nicht nur im Winter, sondern zu jeder Jahreszeit.“

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.