Fitte Pfoten: Gib mir (gesunde) Fünf!

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Vor dem Spaziergang eincremen?

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Foto: Lena Schwarz

Sind die Ballen rissig, kann Fettcreme zwar für Geschmeidigkeit sorgen. „Doch angegriffene Pfoten können auch auf Krankheiten oder Defizite wie Gefäßschäden hinweisen, die sich der Arzt ansehen sollte“, weiß Dr. Bucksch. Die Pfoten vor dem Winterspaziergang einzucremen, empfiehlt er nicht: „An fettiger Creme bleibt Streusalz nämlich eher haften. Sie helfen Ihrem Hund am meisten, wenn Sie die festgefrorenen Eisklumpen, die sich mit der Zeit zwischen seinen Zehen bilden, immer wieder entfernen. Denn diese schmerzen beim Laufen. Zurück zu Hause können Sie die Pfoten mit kaltem bis lauwarmem Wasser abbrausen und danach trockenreiben.“ Tun Sie dies nicht, wird Ihr Vierbeiner die Salz- und Splittrückstände höchstwahrscheinlich abschlecken, und diese könnten seinen Darm belasten.

Was ist mit den Haaren zwischen den Pfoten? „Bloß nicht trimmen“, sagen die einen. Denn dann fehle die natürliche Schutzbarriere, die Schmutzpartikel von der Haut fernhält. „Unbedingt schneiden“, entgegnen die anderen, der Hund könne sich im Schnee unbeschwerter austoben, weil kaum Eisklumpen an den Härchen festfrieren. Fakt ist: Hat Ihr Hund besonders lange Haare zwischen den Zehen, empfehlen viele Tierärzte, sie zu kürzen.

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.