Die Saison der Hundebadetage startet!

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Im September neigt sich die Freibadsaison dem Ende entgegen. Was bei Vielschwimmern zu langen Gesichtern führt, bringt uns Hundehaltern zum Grinsen. Denn für unsere Vierbeiner stehen Poolpartys an! Vielerorts laden die Bäder zu Hundebadetagen, bevor sie vor dem Winter schließen.

Dutzende Hunde wuseln um die Schwimmbecken, retten ihre Spielzeuge aus dem Pool, lassen sich neben dem „Nicht-vom-Beckenrand-Springen“-Schild ins Wasser platschen – so ein Hundebadetag oder Hundeschwimmtag macht Laune. Und nicht nur bei den Retrievern, die dann oft zu Hauf enthusiastisch ihrer Wasserfreude frönen, wo sonst Zweibeiner in Badekappen gemächlich ihre Runden ziehen. Vom Minihund zum Riesen, von der Wasserratte zum Skeptiker, am Hundebadetag kommen sie alle zusammen. Das macht auch uns Herrchen und Frauchen Spaß. Vor allem, wenn wir den Dreh raushaben, wie wir selbst dabei trocken bleiben.

Ein Dackel und ein Retriever schauen vom Rand in ein Schwimmbecken.
Foto: Lena Schwarz

Badespaß mit Rahmenprogramm

Um den Fun-Factor noch zu erhöhen, verbinden die Veranstalter der Hundebadetage die Aktion oft noch mit einem zusätzlichen Unterhaltungsprogramm. Zwei- und Vierbeiner können dann zum Beispiel unterschiedliche Sportarten ausprobieren und sich an Verkaufsständen mit Leckerli und Zubehör eindecken. Mancherorts bieten Hundefotografen an, deinen Liebling abzulichten, damit ihr euch lange an den Badespaß erinnert. Bei einigen Hundebadetagen kannst du dir auch Vorführungen ansehen, zum Beispiel von Wasserrettungshunden.

Damit du und dein/e Vierbeiner mitmachen könnt, musst du für gewöhnlich gültige EU-Impfpässe dabeihaben und nachweisen, dass du eine Tierhaftpflichtversicherung abgeschlossen hast. Ein genauer Blick auf die Informationen zum jeweiligen Hundebadetag hilft meist weiter. Ein paar Euro für den Eintritt solltest du dabei haben. Während manche Veranstalter nur für die Hunde Eintrittsgeld fordern, zahlst du bei anderen für dich und deine/n Liebling/e einen kleinen Obulus.

Dalmatiner geht am Beckenrand entlang
Foto: Lena Schwarz

Hundebadetage: Gesundheit und Hygiene

Um die Gesundheit deines Hundes musst du dich nicht sorgen. Das Wasser wird nach dem Saisonende normalerweise nicht mehr gechlort. Vorhandenes Chlor wird zügig abgebaut. Schlamm und Algen gibt’s im Freibad natürlich nicht.

Alle regulären Schwimmer müssen bezüglich möglicher Verschmutzung übrigens nicht die Stirn runzeln. Denn das Wasser wird im Anschluss nicht weiter verwendet, sondern abgelassen. Außerdem reinigen und desinfizieren die Bäder ihre Becken nach dem Hundeschwimmtag.

Hund im Freibad schüttelt sich.
Foto: Lena Schwarz

Wo finden Hundebadetage in meiner Nähe statt?

Größere und kleinere Bäder in der ganzen Bundesrepublik bieten mittlerweile Hundebadetage an. Informationen darüber findest du oft in der Zeitung. Schwimmst du selbst gerne, hast du es vielleicht schon mitbekommen, wenn dein Schwimmbad eine solche Aktion anbietet.

Mit dabei sind beispielsweise das Freibad Marienhöhe in Hamburg (15.9.18), das Freibad Raffteich in Braunschweig (16.9.18), das Hallen- und Freibad Wiembachtal in Leverkusen (16.9.18), das KOI in Homburg (7.10.18), das Panorama-Freibad Freudenstadt (23.9.18), das Rheinstrandbad Rappenwört in Karlsruhe (16.9.18), das Silvana Freibad in Schweinfurt (16.9.18), das Stadionbad Nürnberg (23.9.18), die Amper-Oase in Fürstenfeldbruck (9.9.18) und das Familienbad in Augsburg (15./16.9.18).

Hilfreich ist auch die Internetseite der Aktion #hundimfreibad. Dort findest du eine Liste mit weiteren Freibädern, die ihre Pforten den Hunden für einen oder zwei Tage öffnen.

Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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