Blutohr beim Hund

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Symptome und Diagnose beim Blutohr

Inhaltsverzeichnis

Wenn Dein Hund seinen Kopf schüttelt, jault, winselt und eines seiner Ohren plötzlich anschwillt, hat er vermutlich ein Blutohr. In der Fachsprache nennt man es auch Othämatom.
An den typischen äußeren Anzeichen ist das Blutohr gut erkennbar. Der Tierarzt wird zudem mit einem Otoskop tiefer in das Ohr hineinschauen, um die Ursache für das kräftige Kopfschütteln zu entdecken. Das kann zum Beispiel eine Entzündung im Gehörgang sein.
Das Blutohr selbst entsteht meist durch ständiges Kopfschütteln oder Kratzen. Dieses wiederum hat andere Ursachen, wie zum Beispiel ein Ekzem, eine Ohrentzündung oder juckende Verletzungen. Das Othämatom ist eine besondere Form des Blutergusses. „Der Ohrknorpel reißt zunächst ein. Dann tritt aus den kleinen Blutgefäßen, die in der Ohrmuschel verlaufen, reichlich Blut aus. Dieses Blut sammelt sich dann zwischen Knorpel und Haut an“, erklärt Dr. Oliver Dietrich. Das führt dazu, dass sich die Ohrmuschel schließlich in der charakteristischen Weise prall gefüllt vorwölbt. Besonders anfällig sind Rassen mit Hängeohren.
Kenneth Knabe

... führt seit 1992 Retriever, Hundeausbildung ist sein Hobby. Der Diplom-Politologe hat nach einem Tageszeitungsvolontariat für eine große Kinozeitschrift in Hamburg gearbeitet, ehe er sich auch beruflich Hunden widmete.

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