Allergien beim Hund

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Verplichtung der Diät

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Ausschlussdiät

Bei Futtermittelallergien reagiert das Immunsystem in der Regel auf die Eiweißbestandteile von bestimmten tierischen oder pfl anzlichen Futtermitteln. Um herauszufi nden, welches Protein nicht vertragen wird, füttert man zunächst sechs bis acht Wochen lang nur eine einzige Eiweißquelle, die der Hund noch nie gefressen hat (Pferd, Strauß, Wild, Ziege, Ente ...). Verbessern sich daraufhin die Symptome, so ist das Vorliegen einer Allergie sehr wahrscheinlich, sicher wird die Diagnose aber erst, wenn anschließend wieder das frühere Futter verabreicht wird und die Symptome erneut auftreten (Provokation). In der Praxis erspart der Halter sich und seinem Hund diesen letzten Test meist.

Fütterung

Nach demselben Prinzip wie beim Fleisch wird auch nach einer gut verträglichen Kohlenhydratquelle gesucht. Dafür können Reis, Süßkartoffeln, Hirse, Quinoa und Amaranth probiert werden. Wer Abwechslung bieten möchte, führt Schritt für Schritt eine neue Zutat ein und erstellt so eine „Positivliste“ von Fleisch- und Getreidesorten.

Wichtig: Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt darüber, ob eine für Allergiker geeignete Mineralstoffmischung zusätzlich sinnvoll ist, um eine vollwertige Ernährung zu gewährleisten. Denken Sie bei der Gabe von Leckerlis daran, dass auch diese zur Diät passen müssen.

Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".