28/10/2026 

Ausgeglichenes Temperament und einen freundlichen Charakter: Das wünschen sich viele auf der Suche nach einem „Familienhund“. Anhänglich, aufgeweckt und verspielt soll er sein, kinderfreundlich und gut erziehbar. Doch jede Familie ist einzigartig; deshalb kommt es darauf an, einen Hund zu finden, dessen Bedürfnisse und Eigenschaften zum eigenen Alltag passen.

Aktive Familien mögen oft lebhafte Hunde, während ruhigere Menschen vielleicht einen verschmusten Begleiter bevorzugen. Die folgenden Hunderassen bringen unterschiedliche Eigenschaften mit und können gut zu Familien mit Kindern passen, den respektvollen Umgang immer vorausgesetzt. Denke dabei aber auch daran: Hunde sind Individuen und nicht jeder folgt seiner Rassebeschreibung aufs Wort genau 😊

1. & 2. Labrador Retriever & Golden Retriever

Diese beiden beliebten Rassen können sehr angenehme Familienmitglieder sein. Viele Labrador und Golden Retriever sind menschenbezogen, freundlich und lernfreudig. Für ihr persönliches Hundeglück brauchen sie neben Nähe zu ihren Menschen ausreichend Bewegung und geistige Auslastung. Das gilt insbesondere für Tiere aus Zuchtlinien mit Arbeitshintergrund.

Collage mit rennenden Retrievern: oben ein Golden mit weißem Dummy, unten ein brauner Labbi
Collage: oben geduckter Border Collie auf Wiese, unten Langhaar- und Kurzhaarcollie sitzend

3. & 4. Collie & Border Collie

Auch heute noch kennen viele den intelligenten Langhaarcollie Lassie, der mit seiner Menschenfamilie spannende Filmabenteuer erlebt. Collie und Border Collie sind Hütehunde, bringen in der Regel eine große Lernbereitschaft sowie viel Energie mit und sind sehr menschenbezogen. Für ein erfülltes Leben benötigen sie regelmäßige, sinnvolle Aufgaben und Bewegung, aber auch Ruhe und Entspannung. Gerade beim Border Collie sollten Familien bedenken, dass er meist besonders hohe Ansprüche an Beschäftigung und Training stellt.

5. Pudel

Pudel gelten als intelligente und lernfreudige Hunde. Sie hängen eng an ihren Menschen und sind am liebsten überall dabei. Bei einem respektvollen Umgang können sie geduldige Begleiter für Kinder sein. Ihre Erziehung fällt vielen Halterinnen und Haltern leicht, weil die Hunde motiviert mitarbeiten und schnell lernen. Sie haaren vergleichsweise wenig, brauchen aber eine sorgfältige und regelmäßige Fellpflege. Es gibt Pudel in mehreren verschiedenen Größen.

Collage mit 4 Pudeln in verschiedenen Größen und Farben
Beagle läuft auf Waldweg, seine Nase ist zum Boden gesenkt, auf dem braunes Laub liegt.

6. Beagle

Als ehemaliger Jagd- und Meutehund bringt der Beagle (wie viele Terrier) häufig einen ausgeprägten Jagdtrieb mit. Gegenüber Menschen ist er gesellig, freundlich und gutmütig. Aber: Beagle können sich in der Welt der Gerüche verlieren und dann dreht sich alles um die Nase. Außerdem sind viele von ihnen sehr verfressen. Eine Futterberatung kann neuen Hundehaltern helfen, auf das Wohl ihres Lieblings zu achten.

7. Eurasier

Der Eurasier ist ein mittelgroßer, familienbezogener Hund und wird oft als ruhig und ausgeglichen beschrieben. Seinen Bezugspersonen gegenüber kann er sehr anhänglich sein, Fremden begegnet er dagegen häufig eher zurückhaltend. Er braucht eine liebevolle, konsequente Erziehung, regelmäßige Spaziergänge und Beschäftigung. Sein dichtes Fell erfordert außerdem insbesondere während des Fellwechsels sorgfältige Pflege.

Zwei Eurasier stehen nebeneinander in schneebedeckter Landschaft
Collage: 3 Malteser-Fotos; einer rennt auf Wiese mit Laub, einer beim Hundefriseur, einer mit langem Fell sitzend

8. Malteser

Mit seinem geringen Gewicht passt der zarte Malteser gut in eine Familie mit Schulkindern, die bereits einen respektvollen Umgang mit Tieren gelernt haben. Für sie kann der kleine Vierbeiner ein fröhlicher und anhänglicher Begleiter sein. Auch wenn der Malteser kein Hochleistungssportler ist, braucht er tägliche Spaziergänge und gemeinsame Beschäftigung.

9. Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund gilt als ruhiger und geduldiger Vertreter seiner Art. Wer ein großes, kräftiges tierisches Familienmitglied sucht, sollte sich diesen Schweizer also näher anschauen. Eine gute Sozialisierung und Erziehung ist nicht nur, aber insbesondere bei großen „Familienhunden“ natürlich sehr wichtig.

 

Fotos/Collagen: Canva 

Collage mit 2 Fotos von Berner Sennenhunden: oben geht einer auf Schnee, unten liegt einer am Wasser