26/03/2026 

Am 1. April 2026 startet auf Netflix die Komödie „Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten“. Darin hapert es in der Beziehung mehrerer Mensch-Hund-Teams. Ihre letzte Hoffnung: ein sagenumwobener Trainer in den Tiroler Bergen. Der geht die Sache allerdings eher unkonventionell an. Wir haben den Film vorab gesehen und Darstellerin Alexandra Maria Lara sowie Filmtiertrainerin Renate Hiltl ein paar Fragen gestellt.

Die Handlung des Films mit tierischer Beteiligung: Politikerin Ursula (Alexandra Maria Lara) hasst Hunde – und bekommt zur Image-Aufbesserung Brenda (Dotty) aus dem Tierheim aufs Auge gedrückt. Weil’s mit dem „blöden Mistviech“ gar nicht klappen will, meldet ihre Mitarbeiterin sie für ein Camp bei Trainer Nodon (Rúrik Gíslason) an. Helfen soll er auch Optimistin Babs (Anna Herrmann) und Picard Thorsten (Wilma und Dante), dem schweigsamen Hakan (Kerim Waller) und Malinois Roxy (Karma und Ghana) sowie dem zankfreudigen Ehepaar Ziggy (Doğa Gürer) und Helmut (Devid Striesow) mit Yorkie Gaga (Clooney und Lillyfee). Die Hilfe hatten sich die überforderten Hundehalter allerdings etwas anders vorgestellt …

 

Unsere Interviewpartnerinnen: Schauspielerin Alexandra Maria Lara und Filmtiertrainerin Renate Hiltl

Alexandra Maria Lara, Sie haben Ihr Leben schon mit einem Hund geteilt. Wie schwer war es, „Brenda“ gegenüber die „Hundehasserin“ zu spielen – und wie war das Miteinander außerhalb des Filmens?

Dotty und ich hatten auf Anhieb eine super Verbindung zueinander. Sie ist abenteuerlustig, charakterstark und auch sehr intelligent. Sie wusste genau, wann die Kamera läuft [lacht]. Ich habe mich im Laufe der Dreharbeiten auf jeden Fall in sie verliebt und deswegen ist mir der Abschied auch nicht gerade leichtgefallen.

Der Film soll Spaß machen – enthält aber auch eine ernst gemeinte Botschaft zur Mensch-Hund-Beziehung. Was wünschen Sie sich, dass die Zuschauer:innen mitnehmen?

Für mich ist das Schönste am Zusammensein mit Hunden, dass man dann auch wirklich im Hier und Jetzt ist. Daraus kann man einiges lernen und das zeigt auch unser Film. Er ist lustig, berührend und herzerwärmend – ein echtes Feelgood-Movie.

Frau Hiltl, so wie es zwischen Schauspielern „stimmen“ muss, ist es doch sicher auch bei tierischen Darstellern. Kannten sich die Hunde vorher?

Nein, es kannten sich noch nicht alle Hunde. Aber wir hatten genügend Zeit, sie in Ruhe aneinander zu gewöhnen und natürlich hat man die Hunde auch so ausgewählt, dass sie verträglich untereinander sind.

Wie können wir uns das hinter den Kameras vorstellen, wenn mehrere Hunde zu sehen sind: Ist ein:e Trainer:in für alle verantwortlich?

Jeder Hund hatte eine Haupttrainerin und eine:n Assistent:in. So war es für die Hunde am einfachsten, denn sie wussten immer, sie müssen nur nach ihrer Trainerin schauen und sich nicht von den anderen ablenken lassen.