11/08/2022 

Ich habe meine Kaninchen-Rauhaardackel-Hündin (9 Monate) impfen lassen (4-fach-Impfung ohne Tollwut; Anm. der Redaktion: zweite Impfung, nachdem die Hündin vorher aufgrund gesundheitlicher Beschwerden nicht geimpft wurde). Einen Tag später fing sie an zu zittern und lag nur noch schlapp da. Ein paar Tage später begann sie zu speicheln, trank und aß nichts mehr, erbrach weißlich-durchsichtigen Schleim, würgte, jaulte und fiepte. Sind solche Nebenwirkungen bei Impfungen normal? Ich war beim Tierarzt und wurde zur Tierklinik verwiesen. Es wurde eine Gastritis mit verdickter Magenwand und verdickten Darmschlingen entdeckt, aber vorher hatte sie mit dem Magen und Darm eigentlich nichts. Was kann ich machen, damit es meiner Hündin besser geht?

Dr. Jennifer Nehls, Tierärztin / Medizinjournalistin

Impfstoffe werden im Rahmen der Zulassung auf ihre Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit überprüft. Unerwünschte Nebenwirkungen sind äußerst selten, aber möglich, da vollständig risikofreie Impfstoffe nicht verfügbar sind. Jedes Arzneimittel und jeder tierärztliche Eingriff ist mit einem gewissen Risiko verbunden.

Weiterlesen mit einer Club-Mitgliedschaft:

  • Inklusive Weiterbildungen & Online-Kurse (Wert über 1.000 €)
  • Regelmäßige Webtalks
  • Über 100 Trainingsvideos
  • Inklusive das DER HUND Magazin
  • Expertenhilfe
  • Rabatt auf Markenprodukte bis zu 60%

Schon Mitglied? Hier gehts zum Login