Urlaub mit Hund – wie sich Mensch und Hund wohlfühlen

0

Als Hundebesitzer:in stehst du bei der Planung des Urlaubs vor der Wahl: Gibst du deinen Vierbeiner in die Obhut von Freunden oder tretet ihr die Reise gemeinsam an? Hier kommen einige Tipps, wie die erholsame Zeit gelingt, ohne auf den Hund verzichten zu müssen. Mit der richtigen Vorbereitung klappt das prima – und auch bei der Wahl des Urlaubsortes stehen euch viele Türen offen.

Bevor du die Reise planst, solltest du dich fragen, was du deinem Hund zumuten kannst und willst. Jede:r kennt seinen Hund am besten und weiß, ab wann es dem vierbeinigen Freund zu viel der Anstrengung wird. Sollte zum Beispiel bereits nach relativ kurzer Fahrzeit Unruhe beim Hund aufkommen, sind lange Reisen eher keine gute Idee. Fährt dein Liebling dagegen gern im Auto mit, sind auch längere Fahrten möglich – mit entsprechend häufigen Pausen natürlich.

Gute Vorbereitung erleichtert die Reise

Bevor es mit der Reise losgeht, lohnt es sich, Zeit in eine gute Vorbereitung zu investieren. Mach dir Gedanken darüber, was dein Hund brauchen wird – und was du für ihn brauchst. Das Reisezubehör umfasst selbstverständlich so alltägliche Dinge wie Leine(n). Möglicherweise muss auch aufgrund von Bestimmungen an eurem Urlaubsort ein Maulkorb ins Gepäck, dessen Tragen vorher trainiert werden sollte.

Dazu kommen die nötigen Papiere und Unterlagen, wie zum Beispiel der Impfausweis. Genügend Futter muss natürlich ebenfalls ins Reisegepäck – insbesondere, wenn du nicht sicher bist, ob es euer Futter der Wahl auch am Urlaubsort zu kaufen gäbe. Insgesamt sollte sich dein Hund auch im Urlaub wie zu Hause fühlen. Dazu trägt auch bei, dass seine Kuscheldecke oder sein Bett den Weg ins Reisegepäck findet.

Stelle außerdem sicher, dass am Halsband oder Geschirr deines Lieblings deine Telefonnummer (und Adresse) vermerkt sind. Nutze die Gelegenheit doch auch gleich dazu, abzuchecken, ob die Angaben, die du bei Tasso oder Findefix hinterlegt hast, noch aktuell sind. Wenn die Checkliste für den Urlaub mit Hund abgehakt ist, steht dem Spaß nichts mehr im Wege – egal, auf welches Ziel die Wahl fällt.

Strandurlaub mit dem besten Freund

Der Strand ist nicht nur für einen Menschen ein idealer Ort, um Kraft zu tanken. Auch unsere vierbeinigen Freunde lieben das Meer und endlos scheinende Ausläufe. Sehr gut eignen sich natürlich Strände, an denen wenig andere Menschen unterwegs sind. Von touristischen Hotspots ist – zur Hochsaison – eher abzuraten. Zumal dort dann auch Hundeverbote bestehen können. Es gibt aber vielerorts extra Hundestrände und oft dürfen Hunde im Herbst und Winter auch Strände erobern, die im Sommer tabu sind. Es lohnt sich, im Internet nachzuschauen oder bei den zuständigen Tourismus-Auskünften anzufragen.

Ein Ausflug in die Berge

(Ent)Spannend für Mensch und Tier ist auch ein Abstecher in die Berge. Die klare Luft ist für beide Seiten ein Segen. Für uns Menschen bieten die schönen Panoramen tolle Fotomotive und Gelegenheit, zu entspannen. Unsere Hunde freut sich über jede Menge Platz und viele neue Reize. Besonders schön wird der Urlaub in den Bergen, wenn ihr in einem Hotel absteigt, das sich über Hund-Mensch-Teams freut. Einige Hotels sind sogar darauf spezialisiert und bieten zum Beispiel gemeinsame Wanderungen an.

Urlaub im Schnee

Obwohl der Sommer traditionell für Urlaubsreisen etwas beliebter ist, winken auch im Winter viele schöne Ausflugsziele. Besonders im Alpenraum ist Schnee dabei garantiert. Gemeinsame Wanderungen durch den tiefen Schnee fangen dabei oft schon direkt vor der Tür der Unterkunft an. Ein besonderes Highlight ist ein Urlaub über den Jahreswechsel. Wieso also nicht nach Weihnachten die Sachen packen, um zusammen mit dem Hund an einem idyllischen, ruhigen Ort in den Bergen das neue Jahr zu begrüßen?