Urlaub mit dem Hund – Checkliste

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Foto: nullplus/Fotolia.com

Fest steht: Auch in der schönsten Zeit des Jahres muss das haarige Familienmitglied dabei sein. Schließlich möchte fast jeder Hundebesitzer seinen besten Freund auch im Urlaub um sich haben. Wenn du jedoch eine solche Reise mit deinem Hund planst, musst du einige Aspekte berücksichtigen. Schon bei der Wahl des Urlaubsziels sollte die Fellnase im Mittelpunkt stehen. Zudem musst du dich informieren, ob es bestimmte Einreisebestimmungen in deinem Urlaubsland für den Vierbeiner gibt und wie ihr überhaupt anreist. Beschäftige dich deshalb unbedingt rechtzeitig vorab mit diesen Aspekten. Im Folgenden findest du eine Checkliste, die dir dabei hilft, an alles Wichtige bezüglich der Urlaubsplanung mit Hund zu denken.

Eignet sich das Urlaubsziel auf für deinen pelzigen Freund?

Zu Beginn jeder Urlaubsplanung steht die Auswahl des Ziels. Hierbei solltest du jedoch nicht nur nach deinen Interessen vorgehen, sondern auch hinterfragen, ob es sich für deinen besten Freund eignet. Vor allem das Klima des Reiseziels ist entscheidend. Sicherlich genießen viele Menschen heiße Temperaturen, bei denen sie im Meer baden und in der Sonne relaxen können. Dies kann jedoch für viele Fellnasen zu einer echten Qual werden. Hunde können nicht wie Menschen schwitzen, sondern regulieren durch Hecheln die Körpertemperatur. Aus diesem Grund solltest du unbedingt heiße Urlaubsziele im Hochsommer vermeiden. Denn insbesondere für diejenigen Hunde mit dunklem oder langem Fell ist das eine Tortur.

Weiterhin solltest du testen, ob dein haariger Freund überhaupt reisetauglich ist. Bist du noch nie mit ihm über eine weitere Stecke verreist, kannst du dies in kleineren Ausflügen herausfinden und anschließend dementsprechend ein Ziel auswählen. Ist dein Hund für eine längere Anreise nicht geeignet, so bietet auch Deutschland tolle Ferienregionen und schöne Unterkünfte, an denen die haarigen Freunde erwünscht sind. Da bei einem Urlaub mit Hund die Bewegung im Mittelpunkt steht, bieten sich Ziele in den Mittelgebirgen oder im Alpenvorland an. Auch Ost- und Nordsee sind perfekt geeignet.

Welches Transportmittel bietet sich an?

Wichtig ist auch die Wahl des passenden und hundefreundlichen Transportmittels. Hierfür stehen – je nachdem, wie weit die zurückzulegende Strecke ist – verschiedene Optionen zur Verfügung. Neben Flugzeug und Schiff gibt es auch die Möglichkeit, mit dem Auto oder dem Zug zum Urlaubsort zu kommen. In Bahn, Schiff und Flugzeug gibt es bestimmte Auflagen, die erfüllt werden müssen. Informiere dich deshalb am besten vorab direkt beim Anbieter des jeweiligen Verkehrsmittels über die Vorschriften eines Hundetransports. Am angenehmsten ist für den Vierbeiner jedoch die Fahrt mit dem Auto. Hierbei kannst du flexibel Pausen einlegen.

Kennst du die Einreisebestimmungen?

Wenn du mit deiner Fellnase innerhalb der EU reist, brauchst du neben einem Impfzeugnis für Tollwut einen EU-Heimtierausweis. Auch ein Mikrochip ist für Tiere Pflicht. Zudem gibt es je nach Einreiseland weitere Bestimmungen, die du unbedingt vor Reiseantritt ergründen solltest. Wende dich dafür am besten an die zuständige Botschaft.

Hast du an alles Notwendige für deinen haarigen Freund gedacht?

Nicht nur du benötigst vor Ort einige Dinge, auch für deinen Vierbeiner musst du gewisse Utensilien einpacken. So solltest du dich zum Beispiel informieren, ob du sein Futter im Ferienort bekommst. Ist das nicht der Fall, musst du unbedingt genug eigene Hundenahrung einpacken. Zudem solltest du jeweils einen Napf für Futter und Wasser einpacken. Auch eine mit Wasser gefüllte Flasche ist essenziell, damit dein Hund jederzeit trinken kann. Vergesse weiterhin die Leine, eine Kuscheldecke und nötige Medikamente nicht. Nur so stellst du einen angenehmen Aufenthalt sicher.

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