Tipps für bessere Hundefotos

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Wir Hundehalter haben meist ein ganzes Album voller Bilder unserer Vierbeiner in der Foto-App des Handys gespeichert – mit vielen verbinden wir ja auch tolle Erinnerungen. Hier kommen 3 Tipps für Hundefotos, die nicht nur dir selbst gefallen, sondern die sich auch Freunde und Bekannte gern ansehen!

Die persönlichen Erinnerungen an schöne Erlebnisse können unser Auge für die Qualität der Bilder ziemlich trüben. Bei vielen Motiven entdecken wir zum Beispiel erst im Nachhinein störende Bildelemente im Hintergrund oder Über- und Unterbelichtungen. Lohnt sich die Investition in eine gute Kamera? Oder eignet sich zum Fotografieren ein aktuelles Smartphone ebenso gut? Ist der fotografische Blick wirklich so wichtig, wie Fotografen immer behaupten?

Geduld ist eine Tugend

Wer einen Hund fotografieren will, braucht Geduld. Profifotografen wählen aus jeder Fotoserie nur etwa zehn Prozent aus, die sie ihren Kunden anschließend verkaufen. Selbst bei Hochzeiten und Familienfesten sind gestellte Aufnahmen nicht immer perfekt. Umso besser ist es, mehrere Fotos zu machen und immer mal wieder die Perspektive zu wechseln.

Dabei sind Hunde nicht die geduldigsten Models; Bewegungsdrang und Spieltrieb sind eine Herausforderung an den Fotografen. Da hilft nur, ganz viel Zeit und gute Nerven einzupacken und sich auf den Hund einzulassen. Am besten lässt du dir von einer zweiten Person helfen. Sie animiert den Hund. So werden unter den vielen Aufnahmen auch einige besonders gute dabei sein.

Ein schreckhafter Hund reagiert schnell mal verstört auf den Blitz. Daher empfiehlt es sich, an Orten und zu Tageszeiten zu fotografieren, die ohne künstliches Licht auskommen, aber nicht zu grelles Licht liefern. Nur ein zufriedener Hund ist ein gutes Motiv. Eine gesunde Mahlzeit vor dem Shooting, eine ausreichend lange Pause, bevor es wieder ans Toben geht, ausreichend Wasser und zur Belohnung ein paar Leckerlis während des Fotografierens sind wichtig.

Digitalkamera Ja oder Nein?

Eine hochwertige Kamera bietet viele unterschiedlicher Einstellungen, die Anfänger schnell verwirren. Bis das Know-how der Komponenten die Bedienung selbstverständlich macht, entstehen jede Menge verschwommener, unterbelichteter oder konturloser Bilder. Aber wer sich erst einmal in die Tiefen von Blende, ISO und Belichtungszeit gewagt hat, dem winken faszinierende Fotos von seinem treuen Freund.

Frau hält Fotokamera vor dem Gesicht

Nur wer bereit ist, dazuzulernen und etwas mehr Zeit zu investieren, sollte diese Anschaffung auf sich nehmen, denn eine gute Kamera kostet Geld. Meist ist es damit noch nicht einmal getan, denn ein oder sogar zwei Spezial-Objektive machen das Fotografieren noch abwechslungsreicher. Es besteht ein großer Unterschied zwischen Fotografie in Bewegung, Innen- und Außenaufnahmen oder Schnappschüssen. Wer Letzteres bevorzugt, sollte bei der Handykamera bleiben – für hochwertige Aufnahmen ist eine Systemkamera für Einsteiger eine gute Alternative. Wichtig sind eine kurze Auslösezeit (mindestens 1/1000 Sekunde), ein schneller und guter Autofokus sowie ein lichtstarkes Objektiv, um scharfe Bilder in Bewegung zu schießen.

Die richtige Perspektive

Die beste Kamera nützt nichts, wenn die Perspektive nicht optimal ist. Viele Hundebesitzer fotografieren von oben herab und wundern sich, warum Stimmung und Situation so verfälscht erscheinen. Wer sich auf Augenhöhe mit seiner Fellnase begibt, wird mit fantastischen und lebendigen Aufnahmen belohnt. Bei kleineren Hunden empfiehlt sich eine Kamera mit ausklappbarem und verstellbarem Monitor.

Ein ruhiger Hintergrund ist besser als ein sehr detailreicher, damit der Hund mit all seinen Facetten perfekt in Szene gesetzt wird. Alles andere lenkt zu sehr vom Hauptmotiv ab. Dafür reicht es oftmals, einfach nur ein paar Schritte zur Seite zu gehen oder eine Tür zu schließen.

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