Umweltschonende Alternativen zu Kuh & Co. – Hundefutter mit Insekten

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Wir Menschen und unsere Haustiere essen viel Fleisch. Der Aufwand, der nötig ist, um es zu produzieren, belastet die Umwelt schwer: mit Treibhausgasen, verunreinigten Böden und enormem Wasserverbrauch. Zudem reagieren viele Hunde auf übliche Proteinquellen wie Rindfleisch empfindlich. Gut, dass es eine Alternative gibt, die Hunde vertragen und die auch die Umwelt schont.

Ein Futter, das verträglich ist, schmeckt und dessen Herstellung obendrein noch weniger wertvolle Ressourcen verbraucht– Geht nicht? Geht doch. Und zwar mit Insekten. Das mag sich ungewöhnlich anhören, aber es lohnt sich, die Ohren zu spitzen.

Nahrhaft auch für Allergiker

Während wir in Deutschland Insekten noch als exotisches Nahrungsmittel der Zukunft betrachten, sehen die Zahlen in anderen Regionen der Erde anders aus: Für mehr als zwei Milliarden Menschen gehören Insekten auf den Speiseplan.

Bei mehr als 1.900 essbaren Spezies ist die Auswahl groß. Darunter sind auch Insekten, die sich für Hunde als nahrhafte und umweltschonende Alternative zu Geflügel und Säugetieren wie Rindern eignen. Insekten bringen sogar einen beachtlichen Vorteil mit: Da sie in Deutschland bisher so selten als Nahrungsmittel gedient haben, haben unsere Vierbeiner keine Allergien auf sie entwickelt.

Insekten sind zwar klein, aber in ihnen stecken hochwertiges Eiweiß, wertvolle Fettsäuren und Mineralstoffe. Alleinfuttermittel, die alle Bedürfnisse von Hunden erfüllen, lassen sich daher aus den Tierchen herstellen. Über diese gute Nachricht können sich gerade Hundehalter freuen, deren Vierbeiner Probleme mit Futtermittelunverträglichkeiten haben und andere Futtersorten mit tierischen Bestandteilen meiden müssen.

Gesund und nachhaltig

Auf Futter auf Insektenbasis umzustellen ergibt nicht nur aus Sicht des Hundewohls Sinn. Umwelt und Klima lassen sich durch die nachhaltigere Produktion des Futters nämlich auch schonen. Seine Herstellung verbraucht weniger Ressourcen, die zunehmend knapper vorhanden sind, wie etwa Wasser und Raum.

Ein Vergleich macht das deutlich:

Für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch sind rund 15.000 Liter Wasser nötig. Umgerechnet könnten daraus rund 45.000 Tassen Kaffee gekocht werden (wenn eine Kaffeekanne einen Liter Wasser fasst und drei Tassen füllt). Für eine Person, die jeden Tag zwei Tassen Kaffee trinkt, würde das mehr als 61 Jahre lang reichen.

Die Herstellung von einem Kilogramm Mehlwürmern benötigt hingegen nur 4.000 Liter Wasser. Davon könnte man gerade einmal etwas mehr als 2 Jahre Kaffee trinken.

Bei der Zucht von Insekten entstehen zudem weitaus weniger Treibhausgase und Ammoniak. Das bedeutet, dass sowohl die Atmosphäre als auch der Boden weniger stark belastet werden. Insekten lassen sich noch dazu auf kleinerem Raum aufziehen und benötigen weniger Futter, um zu wachsen. Ein weiterer Pluspunkt: An Insekten ist in der Regel mehr essbares „dran“ als beispielsweise an einem Rind. Die Schlussfolgerung: Mehr Hunde und auch Menschen können dank Insekten satt werden.

 

Ekel ist unnötig

Es gibt einige starke Argumente, die für Futter auf Insektenbasis sprechen, sowohl aus der Perspektive des Umweltschutzes als auch der gesunden Ernährung unserer Hunde. Wer dennoch Bedenken hat, vielleicht wegen einem etwaigem Ekelfaktor, sollte Folgendes bedenken: Hypoallergene Futtersorten mit Insekten sehen nicht anders aus als bereits bekannte Futter. Das Rohmaterial wird mit den anderen Bestandteilen zu Kroketten geformt.

Futtersorten auf Insektenbasis wie das InsectDog sensitive und InsectDog hypoallergen von Green Petfood sehen also genauso aus wie Futter mit herkömmlichen Fleischsorten. Aber mit jedem Napf den man füllt, weiß man, dass man seinem Hund etwas Gutes tut und dabei die Umwelt schont.

 

Warum Futter auf Insektenbasis? Darum:

    • selbst sensible Hunde mit Allergien vertragen die Insekten
    • Insekten sind klein, aber sie enthalten viel Eiweiß, Mineralstoffe und Fettsäuren
    • Produktion benötigt weniger Ressourcen. Es entstehen weniger nachteilige Abfallprodukte.
    • mit weniger Aufwand lässt sich mehr herstellen

 

 

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