Tervueren

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Größe:

56 bis 66 cm

Ursprung:

Belgische Schafhirten besaßen in den Jahren vor 1890 große wendige, temperamentvolle und genügsame Schäferhunde. Ausdauer, Wetterfestigkeit und Wachsamkeit war ihnen ebenso gemeinsam wie das auffällige Konzentrieren auf ihren Herrn. Aus diesen Hunden ging der Belgische Schäferhund hervor, der sich uns heute in vier Varietäten präsentiert: der langhaarige schwarze Groenendael , der langhaarige Tervueren, der kurzhaarige Malinois und der rauhaarige Laekenois. Die Entstehung des Tervueren (FCI-Nr. 15) ist eng verbunden mit der Geschichte des Groenendael.

Verwendungszweck:

Der Tervueren ist ein Spätentwickler, der eine gelassene Hand braucht und nicht zu früh in die ernsthafte, systematische Ausbildung genommen werden sollte. Er eignet sich, vorausgesetzt er hat das richtige Alter erreicht und sein Führer hat das richtige Fingerspitzengefühl, für alle Arten von Ausbildung: zum Schutzhund, zum Familienhund, zum Fährtenhund, zum Spür-, Lawinen- und Katastrophenhund, zum Therapie- und Rettungshund. Er ist auf Grund seiner Schnelligkeit und guten Auffassungsgabe geeignet als Partner für Agility und als Begleiter für Ausritte zu Pferde. Er wird als Blindenhund geführt und als Sanitätshund.

Wesen:

Er ist ein intelligentes Temperamentsbündel, das weder vor Wasser noch vor Regen und Schnee scheut. Wachsamkeit, Arbeitswillen und Intelligenz wurden ihm in die Wiege gelegt – dieser Hund ist nichts für Leute mit wenig Lust, sich intensiv mit ihm zu beschäftigen. Da der Tervueren sein Herz vorbehaltlos seinem Halter schenkt, kann er zu Eifersucht neigen.

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Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".