Pyrenäen-Berghund

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Größe:

65 bis 80 cm

Ursprung:

Der Pyrenäen-Berghund ist einer der größten weißen Herdenschutzhunde. Er stammt ursprünglich, wie alle weißen Hirtenhunde, aus Mesopotamien (Nordirak, Nordiran und Anatolien). Mit den Römern, die sie zum Schutz der mitgeführten Herden einsetzten, verbreiteten sich die weißen Riesen. Im 17. Jahrhundert dienten sie dem Adel ihn als Wächter ihrer großen Schlösser in Süd-Frankreich. Auch als Schmugglerhund zwischen Spanien und Frankreich setzte man Pyrenäen-Berghunde ein. Durch seine Trittsicherheit konnte dieser Hund für Menschen (Zöllner) unpassierbare Wege bewältigen. Der heutige Standard (FCI-Nr. 137) kommt dem im Jahr 1923 von Bernard Sénac-Lagrange ausgearbeiteten offiziellen Rassestandard immer noch sehr nahe.

Verwendungszweck:

Nach wie vor ist er ein zuverlässiger Wachhund und Herdenschutzhund, der bei entsprechender Erziehung auch als Familienhund gehalten werden kann. Der Pyrenäen-Berghund ist trotz seiner Größe und Stärke ausdauernd, wendig und bewegungsfreudig und ist somit ein idealer Begleiter für Wanderfreunde.

Wesen:

In ihrem Charakter findet man Ausgeglichenheit, Selbstständigkeit und Treue. Die hohe Reizschwelle ist für die Besitzer bei der Begegnung mit fremden Hunden sehr angenehm. Das freundliche und kinderliebe Wesen des „Patou“, so wird er in Frankreich liebevoll genannt, brachte der Rasse den Ruf als „sanften Riesen“ ein. Aber er ist auch ein unbestechlicher Wächter.

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