Podenco Canario

0

Größe:

bis 72 cm

Ursprung:

Der spanische Vierbeiner, ein Nachfahre antiker Pharaonenhunde, soll von den Phöniziern auf die Kanarischen Inseln gebracht worden sein. Die Rasse wird kynologisch zwischen mediterranem Wind- und Laufhund angesiedelt. Dem früher „Guanchenhund“ genannten Kaninchenjäger sollen die Kanarischen (= Hunds-)Inseln ihren Namen verdanken. In den 30er Jahren lebte das Zuchtpaar „Ramses“ und „Thetes“ im Berliner Zoo.

Verwendungszweck:

Der glatthaarige Podenco Canario (FCI-Nr. 329) ist ein Jagdhund vom sogenannten Urtyp, der entweder einzeln oder in der Hündinnenmeute vor allem zur Niederwildjagd eingesetzt wurde und wird. Anders als viele „echte“ Windhunde sind Podencos (es gibt außer dem „Canario“ noch den Ibicenco und den Portugues) keine reinen Sichtjäger, sondern arbeiten auch mit tiefer Nase und apportieren. Typisch: das blitzschnelle Aufspringen aus dem Stand.

Wesen:

Der Podenco Canario besitzt starke Instinkte, die ihn bei allen Entscheidungen leiten. Gehorsam und gute Führigkeit sind nicht sein Ding! Seinem starken Bewegungsdrang ist nicht leicht Rechnung zu tragen, das Jagdinteresse kann mit alternativer Beschäftigung kaum gedämpft werden. Die Mischung aus Jagdpassion, Rauflust und Eigenständigkeit macht die Podenco-Haltung schwierig.

Interessante Links: