Neufundländer

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Größe:

bis zu 75 cm

Ursprung:

Die Wurzeln des Neufundländers (FCI-Nr. 50) liegen in der gleichnamigen Provinz an der kanadischen Ostküste. Im dortigen überaus rauhen Klima haben die Vorfahren der heutigen Neufundländer einst bei der Rettung von Ertrinkenden geholfen, holten Boote ein und arbeiteten als rechte Hand der Fischer. Das imposante Erscheinungsbild und das sehr freundliche, gelassene Wesen machten diese Arbeitshunde nach ihrer Entdeckung und dem Export durch europäische Seeleute vor allem in England beliebt.

Verwendungszweck:

Neufundländer sind hervorragende Schwimmer und bewegen sich trotz ihrer Körpermasse sehr wendig im Wasser. Sie eignen sich dementsprechend gut zur anspruchsvollen Wasserarbeit, können aber auch als Zughunde ausgebildet und vor dem Hundewagen beschäftigt werden. Von Hundesportarten mit hohen Sprüngen (Turnierhundesport, Agility) sollte wegen der Schwere dieses Hundes besser Abstand genommen werden. Alles, was  mit dem Wasser zu tun hat, entspricht dagegen seinem Naturell. Die meisten Neufundländer werden weltweit als beliebte Begleit-, Familien- und Ausstellungshunde gehalten.

Wesen:

Der Neufundländer besitzt eine hohe Reizschwelle und ein stabiles Nervenkostüm. Dieser Hund ist, wie alle Riesenrassen, ein Spätentwickler und braucht charakterlich gut drei Jahren, um erwachsen zu werden und auszureifen. Er ist sehr menschenbezogen, lernfreudig und liebt Aktivitäten in der Familiengemeinschaft. Seine Kinderliebe ist fast sprichwörtlich – hundefreundliche Kinder natürlich immer vorausgesetzt.

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