Mops

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Größe:

bis zu 32 cm

Ursprung:

Laut FCI-Standard wurden die ersten Möpse in China gezüchtet. Chinesische Chroniken aus der Zeit des Konfuzius (1700 v. Chr.) führen bereits kleine, kurzköpfige Hunde auf. Im Jahr 990 bekam Kaiser T’ai Tsung einen mopsähnlichen Hund geschenkt, der „Lo-chiang-sze“ genannt wurde. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war der Vorläufer des heutigen Mopses in China unter demselben Namen bekannt. Durch Handelsbeziehungen sind aus Ostasien mehrere Kleinhunderassen mit kurzem Fang nach Europa gekommen. Wahrscheinlich sind sie alle miteinander verwandt.

Verwendungszweck:

Der Mops (FCI-Nr. 253) ist der Gruppe der Gesellschafts- und Begleithunde zuzuordnen. Im 19. Jahrhundert wurde der eigentlich vitale, athletische Hund als Schoßhund reicher Damen gedankenlos mit Süßigkeiten verwöhnt. In Folge dessen hatte der Mops unter Verfettung zu leiden. Heute liegen die Bestrebungen der Zucht wieder darin, gesunde und muskulöse Hunde ohne übermäßige Faltenbildung und Atemprobleme hervorzubringen.

Wesen:

Möpse gelten als anpassungsfähig, ausgeglichen und sehr verträglich. Bei jungen Hunden muß das Temperament gezügelt werden, damit sie sich nicht überanstrengen und vor allem bei sommerlicher Hitze nicht unter Atemnot leiden. Der Mops ist ein charmanter Familien- und Begleithund mit viel Würde und Intelligenz.

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Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".