Mitteldeutsche Gelbbacke (Altdeutscher Hütehund)

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Größe:

keine Angaben

Ursprung:

Die Mitteldeutsche Gelbbacke ist eine von acht Schlägen, die unter dem Begriff Altdeutscher Hütehund zusammengefasst werden. Dazu gehören Mitteldeutsche Schwarze und Füchse, Westerwälder Kuhhunde, Süddeutsche Schwarze, Strobel, Schafpudel und Tiger. Alle diese Varianten gibt es schon seit dem Mittelalter. Bis heute werden diese Hunde an Schafherden und zum Treiben von Kühen eingesetzt. Die Altdeutschen werden züchterisch von der Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde e.V. (AAH) betreut, die sich seit 1987 um den Erhalt dieser Arbeitshunde bemüht. Eine Anerkennung durch die FCI wurde nie angestrebt.

Verwendungszweck:

Altdeutsche Hütehunde werden als robuste, eigenständig arbeitende Treibhunde gezüchtet. Sie sind anpassungsfähig und besitzen einen sehr starken Hütetrieb. Schäfer schätzen ihr ehrliches Wesen und den energischen, aber nicht verletzenden Umgang mit dem Vieh. Wegen ihres ausgeprägten Arbeitswillens eignen sich diese Hunde vor allem für die Arbeit an großen Herden ab 300 Schafen.

Wesen:

Wie alle Altdeutschen ist auch die Mitteldeutsche Gelbbacke ein sehr wachsamer, arbeitseifriger und selbstständiger Hütehund. Wird er als reiner Familienhund gehalten, dann muss er mit Köpfchen und Konsequenz erzogen werden. Altdeutsche Hütehunde brauchen eine klare Tagesstruktur und Aufgaben, sonst kann der Hütetrieb zum Problem werden. In den richtigen Händen sind sie agile, unternehmungslustige und freundliche Begleiter.

Interessante Links:

Gelbbacke auf der Seite der Zuchtgemeinschaft für Altdeutsche Hütehunde