Malteser

0

Größe:

21 bis 25 cm

Ursprung:

Der Rassename Malteser (FCI-Nr. 65) leitet sich nicht, wie man vermuten könnte, von der Insel Malta ab, sondern von dem Adjektiv „maltais“. Es geht auf das semitische Wort „màlat“ zurück, das Zuflucht oder Hafen bedeutet. Der Wortstamm findet sich in vielen maritimen Ortsbezeichnungen, beispielsweise im Namen der Adria-Insel Méléda oder in dem der Insel Malta. Die Vorfahren des Maltesers lebten in den Häfen und Küstenorten des zentralen Mittelmeeres, wo sie Mäuse und Ratten jagten. Schon Aristoteles (384-322 v.Ch.) erwähnte eine Rasse kleiner Hunde, der er den lateinischen Namen „canes malitenses“ gab.

Verwendungszweck:

Bereits in der Antike hielten reiche Athenerinnen den Vorläufer des heutigen Maltesers. Aristoteles nannte diese kleinen Vierbeiner „teuer bezahlte Schoßhündchen der Frauen“. Über die Jahrhunderte hinweg ist der Malteser ein besonderer Liebling der Damenwelt geblieben. Zur Zeit Ludwigs XV. war er in Frankreich Modehund, weil der Hund Madame Pompadours ein Malteser war. Bis vor einiger Zeit hat auch Schauspielerin Liz Taylor einen Vertreter der Rasse als ständigen Begleiter gehabt.

Wesen:

Die Kleinhunderasse mit dem langen, seidigweißen Haarkleid gilt als lebhaft, zärtlich, sehr gelehrig und intelligent. Mit seiner Bezugsperson ist der Malteser eng verbunden. Auch gegenüber Kindern in der Familie verhält er sich anhänglich und akzeptiert sie gerne als Spielkameraden. Weil er genau weiß, zu wem er gehört, begegnet er Fremden allerdings manchmal recht abweisend.

Interessante Links: