Magyar Vizsla

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Größe:

54 bis 64 cm

Ursprung:

Die Rasse soll auf mittelgroße, sandfarbene bis rote Vogelhunde zurückgehen, welche im 9. Jahrhundert die Vorfahren der heutigen Ungarn begleiteten, die aus dem Osten ins ungarische Flachland zogen. Ob und inwiefern im 16. und 17. Jahrhundert eine Vermischung mit sogenannten Gelben Türkenhunden stattfand, ist unklar. Im 19. Jahrhundert wurden English Pointer und vermutlich Irish Setter eingekreuzt. Erst ab 1920 kann man von einer kontrollierten Magyar Vizsla-Reinzucht sprechen. 15 Jahre später wurde die Rasse offiziell von der FCI anerkannt (FCI-Nr. 57). Der Drahthaar-Magyar Vizsla hat einen eigenen Standard (FCI-Nr. 239).

Verwendungszweck:

Die frühen Vorläufer der Rasse waren Jagdbegleiter am Pferd, die Falkner bei der Jagd auf Federwild unterstützten. Durch Einkreuzungen wurden weitere jagdliche Fähigkeiten wie Vorstehen und Apportieren gefördert. Der heutige Magyar Vizsla ist ein vielseitiger, leistungsfähiger Jagdgebrauchshund.

Wesen:

Der lebhafte, eifrige und stets erwartungsfrohe Vizsla liebt die gemeinsame Beschäftigung mit seinem Menschen. In Privathand muss der ausdauernde Jagdhund rassegerecht ausgelastet werden – ob beim Agility, Hundefrisbee, Turnierhunde-, Fährtenhundesport oder vergleichbaren Aktivitäten.