Kleiner Münsterländer

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Größe:

bis 56 cm

Ursprung:

Der Kleine Münsterländer (FCI-Nr. 102) gehört zu den deutschen Vorstehhunden. Er ist ihr kleinster Vertreter, aber keineswegs die Zwergform des Großen Münsterländers. Die Verbreitung der früheren „Heidewachtel“ wurde von Edmund Löns, Bruder von Hermann Löns, gefördert. Möglicherweise waren zur Zeit der französischen Herrschaft aus Frankreich Hunde vom Epagneul Breton-Typ nach Westfalen gekommen und haben Einfluss auf die dortige Population genommen.

Verwendungszweck:

Der Kleine Münsterländer ist ein fleißiger Vorstehhund, dessen besonderes Talent in der Arbeit nach dem Schuss liegt. Auf Verbandsschweißprüfungen lässt er häufig andere Allrounder hinter sich und besticht in den Fächern Bringtreue, Verlorensuche, Schweiß- und Wasserarbeit ebenso wie in der Führigkeit. Sehr zum Bedauern der Jagdverbände wird der Kleine Münsterländer auch oft außerhalb der Reviere als reiner Familien- und Begleithund gehalten.

Wesen:

Der Kleine Münsterländer ist ein temperamentvoller, angenehmer Gefährte. Er liebt und braucht anspruchsvolle Beschäftigung – am besten in den jagdlichen Disziplinen, die seinem Naturell entsprechen – und die Nähe zum Menschen. Er lernt schnell und lässt sich relativ leicht ausbilden.
Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".