Großer Münsterländer

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Größe:

bis 65 cm

Ursprung:

Der Große Münsterländer (FCI-Nr. 118) ist ein deutscher Vorstehhund und mit dem Deutsch Langhaar (FCI-Nr. 117) eng verwandt, ja eigentlich eine farbliche Genvarietät von diesem. Anfangs wurden schwarz-weiße Welpen mit in dessen Zuchtbuch eingetragen. Als reingezüchtete Rasse mit eigenem Zuchtbuch gibt es den Großen Münsterländer erst seit den 1930er Jahren. Die Zuchtbasis bestand anfangs aus 83 Hunden, die vor allem im westlichen Münsterland und in Niedersachsen gefunden wurden.

Verwendungszweck:

Der Große Münsterländer gehört zur FCI-Gruppe 7 (Vorstehhunde). Seine große Eleganz und sein Adel  ließen diese Rasse dennoch nie in Mode kommen: Strenge jagdliche Leistungszucht machten ihn zu dem, was er ist. Der lockere Spurlaut beim Jagen ist eine Spezialität des wild- und raubwildscharfen Großen Münsterländers, der außerdem viel Wasserfreude besitzt. Auf den Prüfungen des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV) müssen zur Zucht vorgesehene Hunde dieser Rasse ihre jagdliche Eignung nachweisen, wobei auch der Spurlaut „abgefragt“ wird.

Wesen:

Der Große Münsterländer ist ein intelligenter, angenehmer, führiger und nervlich sehr ausgeglichener Begleiter. Neben der ausgeprägten Jagdpassion besitzen manche Exemplare  auch eine Portion Mannschärfe, aber ihren Bezugspersonen gegenüber weisen alle ein sanftes Wesen auf. Im Standard heißt es zum Charakter: „Die wichtigsten Eigenschaften sind Führigkeit, Gelehrigkeit und zuverlässige Verwendbarkeit für die Jagd, insbesondere nach dem Schuß. Wesen lebhaft ohne Nervösität.“

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Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".