Epagneul Breton

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Größe:

47 bis 51 cm

Ursprung:

Schon im Mittelalter wurde der Bretonische Vorstehhund,  kurz „Bretone“, in Frankreich – dem Ursprungsland – als Vogelhund bei der Beizjagd eingesetzt. “Epagneul” leitet sich vermutlich vom Ausdruck “s’épagnir” ab und bezeichnet eine alte Jagdmethode mit Wurfnetz. Im 19. Jahrhundert reisten regelmäßig britische Jäger mit ihren hervorragenden Settern und Pointern zu den berühmten Schnepfenjagden in die Bretagne. So kam es zu Kreuzungen zwischen Bretonen und Laverack-Settern, die dem kleinen stämmigen Bretonen einen eleganten Bewegungsablauf verliehen.

Verwendungszweck:

Der Bretone ist der weltweit am meisten verbreitete Vorstehhund (FCI- Nr. 95). Überall gilt er als zuverlässiger Jagdgebrauchshund für die Niederwildjagd. In Deutschland wird er als Vollgebrauchshund eingesetzt, das heißt, dass er alle bei der Jagd notwendigen Arbeiten – trotz seiner geringen Größe – sowohl vor dem Schuss als auch nach dem Schuss erledigt. Welpen dieser Rasse dürfen hierzulande laut Vereinssatzung ausschließlich an Jäger und Falkner abgegeben werden.

Wesen:

Den Bretonischen Vorstehhund zeichnet ein ausgeglichenes Wesen, Leichtführigkeit und Verträglichkeit aus. Wegen seiner jagdlichen Passion, seines Temperaments, seiner Lauffreude und seinem Bewegungsdrang  braucht der Bretone ein großes Maß an Bewegung und entsprechender Ausbildung für den jagdlichen Einsatz.
Club für Bretonische Vorstehhunde e.V. 1. Vorsitzender Willy Kuhn Eselsberg 25 97318 Kitzingen

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