Bordeauxdogge

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Größe:

58 bis 68 cm

Ursprung:

Die Bordeauxdogge (FCI-Nr. 116) ist eine der ältesten Hunderassen Frankreichs. Möglicherweise geht sie auf den Alano zurück. Die Bezeichnung „Dogge“ kam schon Ende des 14. Jahrhunderts auf. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Rasse nur noch in Aquitanien, einem Landstrich im Südwesten Frankreichs, verbreitet. Man verwendete sie für die Jagd auf Großwild und zum Bewachen der Häuser und des Viehs. 1863 war die Bordeauxdogge auf der ersten französischen Hundeausstellung zu sehen. Ihr Standard wurde 1993 letztmalig aktualisiert.

Verwendungszweck:

Die Bordeauxdogge ist bei richtiger Sozialisation und konsequenter Erziehung ein vorzüglicher, wachsamer  Begleithund. Sie ist nicht übermäßig lauffreudig, sollte aber natürlich ausreichend altersgemäß (!) bewegt werden. Für Agility oder Sprungdisziplinen im Turnierhundesport ist sie nicht der richtige Hund.

Wesen:

Die sehr bindungbereite Bordeauxdogge hat eine hohe Reizschwelle, ist aber auch sensibel. Mit ihrem ruhigen Wesen hängt sie liebevoll an ihrem Halter und muß mit Fingerspitzengefühl erzogen werden.