Berger des Pyrénées

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Größe:

38 bis 48 cm

Ursprung:

Sein Name ist Programm: Die Heimat des Hütehundes sind die Almregionen der französischen Pyrenäen. Der Berger des Pyrénées ist der kleinste der französischen Hütehunde und auch der älteste. In der Gebirgslandschaft der Pyrenäen war die kleine Hunderasse durch den Schnee monatelang isoliert und diese Umstände prägten die Rasse. Der züchterische Einfluss des Menschen beschränkte sich in erster Linie auf den ursprünglichen Verwendungszweck, nämlich das weitgehend selbständige Hüten von Schaf-, aber auch von gemischten Viehherden. Im Grunde genommen sind es zwei Rassen, die Berger des Pyrénées heißen: als Langhaar (Foto: Berger des Pyrénées à poil long, FCI-Nr. 141) und mit kurzhaarigem Gesicht (Berger des Pyrénées à face rase, FCI-Nr.138).

Verwendungszweck:

Der Franzose ist absolut kein „Zwingerhund“, sondern ein vielseitiger Familienhund: Ob beim Agility, Obedience, Dog Dancing oder als Hüte- oder Rettungshund – ein Berger ist immer mit großem Eifer dabei. Seinem Bewegungsdrang und Arbeitseifer sollte täglich Rechnung getragen werden.

Wesen:

Beide Rassen sind mit einer hohen Arbeitsintelligenz ausgestattet, wobei der kurzhaarige Hütehund eine noch höhere Gehorsamsintelligenz hat, weil er weniger speziell auf das eher selbstständige Hüten im Hochgebirge festgelegt ist. Um die Arbeit im Hochgebirge zu bewältigen, braucht der Hütehund zudem ein hohes Maß an Eigenwillen, Selbstbewusstsein, aber auch Vorsicht, viel Mut und Energie. Der Berger trägt diese natürlichen Veranlagungen in sich und verhält sich Fremden gegenüber in der Regel abwartend und misstrauisch.