Altdeutscher Hütehund

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Unter dem Begriff Altdeutscher Hütehund werden acht Schläge zusammengefasst: Dazu gehören Mitteldeutsche Füchse, Schwarze und Gelbbacken, Westerwälder Kuhhunde, Schafpudel, Süddeutsche Schwarze, Strobel und Tiger.

Fotos: a-a-h.de / Susanne Zander

 

Ursprung:

Alle diese Varianten gibt es schon seit dem Mittelalter. Bis heute werden diese Hunde an Schafherden und zum Treiben von Kühen eingesetzt. Die Altdeutschen werden züchterisch von der Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde e.V. (AAH) betreut, die sich seit 1987 um den Erhalt dieser Arbeitshunde bemüht. Eine Anerkennung durch die FCI wurde nie angestrebt.

Verwendungszweck:

Altdeutsche Hütehunde werden als robuste, eigenständig arbeitende Treibhunde gezüchtet. Sie sind anpassungsfähig und besitzen einen sehr starken Hütetrieb. Schäfer schätzen ihr ehrliches Wesen und den energischen, aber nicht verletzenden Umgang mit dem Vieh. Wegen ihres ausgeprägten Arbeitswillens eignen sich diese Hunde vor allem für die Arbeit an großen Herden ab 300 Schafen.

Wesen:

Alle Altdeutschen sind sehr wachsame, arbeitseifrige und selbstständige Hütehunde. Werden sie als reine Familienhunde gehalten, müssen sie mit Köpfchen und Konsequenz erzogen werden. Altdeutsche Hütehunde brauchen eine klare Tagesstruktur und Aufgaben, sonst kann der Hütetrieb zum Problem werden. In den richtigen Händen sind sie agile, unternehmungslustige und freundliche Begleiter.
Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".