Hundeverordnung: aktuell geltende Vorschriften aller Bundesländer im Blick

1

Das Gesetz in Bremen

Das Gesetz über das Halten von Hunden in Bremen trat im November 2014 in Kraft und wurde zuletzt im Mai 2018 geändert.

Als gefährlich geltende Hunde

Nach §1 der Hundeverordnung dieses Bundeslands gelten Hunde als gefährlich,

  1. bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass sie Menschen oder Tiere beißen, sowie Hunde, die bereits Menschen oder Tiere gefährdend angesprungen oder gebissen haben,
  2. die außerhalb des Jagd- oder Hütebetriebes zum Hetzen oder Reißen von Wild oder Vieh neigen oder
  3. bei denen von einer durch Zucht, Ausbildung oder Abrichten herausgebildeten, über das natürliche Maß hinausgehenden Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe oder einer anderen, in ihrer Wirkung vergleichbaren Menschen oder Tiere gefährdenden Eigenschaft auszugehen ist.

Erwähnte Rassen in der Hundeverordnung ...

... sind „Pit-Bull-Terrier, Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden.“ Mit ihnen darf nicht gezüchtet oder gehandelt werden. Hunde nach §1 Absatz 3 dürfen nicht gehalten werden, es gibt aber ein paar spezifische Ausnahmen. Mehr dazu ist im Gesetz nachzulesen:

Direkt zum Bremer Hundegesetz[/vc_column_text]

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.