Barf, Prey, vegan: Trends in der Hundeernährung

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Barf: ungebrochener Trend

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Barf

Die Abkürzung steht für „biologically appropriate raw food“, also „biologisch artgerechtes Rohfutter“ – und bezeichnet einen Trend, der zwar ungebrochen, aber nicht gerade neu ist. Das Barfen zeigt allerdings geradezu typisch, wie emotional die Diskussion um den Königsweg der Hundeernährung geführt wird.

Es entstand als Gegenbewegung zu kommerzieller Fertignahrung. Mit der wachsenden Barf-Fangemeinde kamen allerdings auch mehr kommerzielle Produkte für die Rohfütterung auf den Markt. Vielen Hundehaltern gilt Barf nach wie vor als die natürlichste und gesündeste Fütterung. Ein glänzendes Fell, gesündere Zähne, weniger „Hundgeruch“ und gesteigerter Appetit bei mäkeligen Fressern – die Liste der Erfolgsberichte ist lang.

Wichtig bei Barf

Doch damit Barf wirklich ausgewogen, bedarfsgerecht und gesund ist, gibt es einige Dinge zu beachten. Die Zutaten sollten anhand der individuellen Bedürfnisse des Hundes zusammengestellt werden. Eine Beratung und Rationsüberprüfung durch spezialisierte Tierärzte ist zu empfehlen. Außerdem muss zum Schutz vor Bakterien bei der Portionierung, Lagerung und Zubereitung sehr auf die Hygiene geachtet werden. Ausreichend langes und tiefes Einfrieren schützt gegen Parasiten in Fleisch und Innereien.

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.