Abwechslungsreiche Freizeitgestaltung mit Hund

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Am liebsten würde dich dein vierbeiniger Freund überall hinbegleiten. Doch nicht alle Freizeitaktivitäten eignen sich unbedingt auch für Hunde. Aber natürlich kannst du deine Freizeit mit deinem Hund abwechslungsreich und spannend gestalten, ohne dass jemand auf der Strecke bleibt.

Regel 1 der Freizeitgestaltung: Gib Stress keine Chance

Setze bei der Freizeitplanung auf geeignete Aktivitäten, die gut mit deinem Hund funktionieren. Das erspart dir sehr viel Stress, sowohl mit dem Hund als auch mit den Mitmenschen. Und schließlich sollt ihr beide Spaß haben und auch mal abschalten können. Du kennst deinen Weggefährten und kannst ihn am besten einschätzen: Kannst du ihn problemlos mit in den Biergarten nehmen? Wird er ruhig neben dir liegen oder immer wieder unruhig sein und das Ganze wenig prickelnd finden?

Hunde willkommen, toleriert oder verboten?

Ebenfalls solltest du genau überlegen, welche gut besuchten Ausflugsorte sich wirklich auch für Hunde eignen und ob Hunde dort willkommen (oder zumindest akzeptiert) sind. Es gibt mittlerweile vielerorts eigene Hundebereiche, wo die Vierbeiner gerne gesehen sindetwa Hundestrände oder Hundewiesen. Auch in vielen Gastronomiebetrieben sind Hunde (sehr) willkommen.

Du kennst bestimmt schon einige solche Anlaufstellen. Und wenn du dich regelmäßig mit weiteren Hundefreunden austauschst, wächst deine Liste ständig – dabei erhältst du bestimmt noch ein paar Geheimtipps für deine Umgebung oder auch Urlaubsorte!

Neue Wanderwege erobern

Wandern ist die Top-Beschäftigung mit Hunden! Hier verbindest du Bewegung und Aktivität an der frischen Luft mit Ausdauer – und für jede Altersklasse findest sich etwas Passendes. Dabei lassen sich immer neue Wanderwege erkunden. Du kannst die Wanderroute der verfügbaren Zeit entsprechend planen und solltest je nach eigener Fitness und dem Alter des Hundes auf den Schwierigkeitsgrad achten.

Im Internet gibt es zahlreiche Portale, wie zum Beispiel Outdooractive oder Komoot. Dort findest du eine riesige Anzahl an Tourenvorschlägen sowie Beschreibungen und jeder noch so abgelegene Wanderpfad ist verzeichnet. Du wirst staunen, wie viele bis dato unbekannte neue Wege du in deiner Umgebung aufstöbern wirst. Darüber hinaus lohnen sich natürlich auch ein Tagesausflug oder eine längere Reise, um zum Beispiel in der Eifel, dem Schwarzwald oder im Allgäu zu wandern.

Inlineskater-Runden und Fahrradtouren

Hunde, die einen starken Bewegungsdrang und viel Ausdauer haben, kommen beim gemeinsamen Fahrradfahren oder auf einer Inlineskater-Tour auf ihre Kosten. Du kannst dann auch im höheren Tempo und für längere Streckenabschnitte dank der Rollen problemlos mithalten. Dabei kann sich auch dein Hund auspowern. Bedenke dabei: Auf diese Weise bekommt er noch mehr Kondition. Lasse daher auch Übungen, die eher den Kopf und die Körperwahrnehmung fordern, nicht zu kurz kommen, sie lasten deinen Liebling ebenso aus.

Wähle für Ausflüge mit dem Rad oder den Inlineskates nach Möglichkeit freie, ländliche Strecken, auf denen mit nicht zu viel Gegenverkehr zu rechnen ist. Es ist besser für den Körper, wenn dein Hund auf solchen Touren ein geeignetes Geschirr trägt und du die Leine daran befestigst. Übrigens sind Fahrradtouren auch für kleinere Hund und solche Hunde geeignet, die nicht mehr allzu fit sind. Hierfür gibt es tolle Fahrradanhänger, in denen unsere vierbeinigen Freunde trotzdem mitfahren können oder sich einfach zwischendurch einmal ausruhen.

Vorsicht an warmen Tagen!

Zum Inlineskaten empfiehlt sich logischerweise ein ebener Untergrund ohne Stolperfallen, sprich eine glatte, gut asphaltierte Strecke. Dort solltet ihr allerdings nur unterwegs sein, wenn die Temperaturen kühl genug sind. An warmen Tagen heizt sich Asphalt ziemlich schnell auf und gerade in der Höhe, in der Hunde unterwegs sind, ist dann zusätzlich auch noch die Luft heißer als auf Menschenkopfhöhe. Schau am besten mal, wo in deiner Nähe vor kurzem Fahrradwege neu angelegt oder überholt wurden. Diese eignen sich in der Regel bestens zum Skaten.

Action an der Leine

Für besonders Sportliche (und die, die es werden wollen), kommt vielleicht auch das Bikejöring infrage. Dabei sitzt der Mensch auf dem Rad, das über eine Leine und Haltevorrichtung mit dem Hund verbunden ist. Beim Dogscooting stehst du stattdessen auf einem Roller.

Welches Fortbewegungsmittel du auch für eure Abenteuer wählst, ein tolles Highlight für Mensch und Hund ist immer ein kleines Picknick. Ein Snack für den Hund ist gleichzeitig eine tolle Belohnung.

Fitness spielerisch fördern

Hunde haben eigentlich an allem Spaß, was mit Bewegung und natürlich auch mit Belohnung zu tun hat. Agility-Parcours kannst du auch im heimischen Wald mit Bäumen, Steinen & Co. improvisieren oder mit etwas Fantasie im eigenen Garten kreieren.

Hund beim Bikejöring
Foto: DoraZett/stock.adobe

Es bietet sich an, Familie und Freunde in solche Aktivitäten miteinzubeziehen. Lass doch zum Beispiel deine Kinder oder den Nachwuchs von Freunden dabei helfen, einen neuen Agility Parcours zu entwerfen. Besonders viel Spaß macht es auch, sich mit anderen Hundebesitzern zum gemeinsamen Ausflug zu treffen. Dadurch trainierst du ganz nebenbei mit deinem Vierbeiner auch Hundebegegnungen und verbringst Zeit mit Gleichgesinnten. Und wenn Agility für deinen Hund nichts (mehr) ist, kannst du auch tolle kleine Parcours entwerfen, in denen ihr schonend Mobilität, Gleichgewichtssinn und die grauen Zellen trainiert.

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