Die Faszien und Faszientherapie beim Hund

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Faszien, das ist doch das im Körper, was wir mit Blackroll & Co. bearbeiten … Faszien haben in den vergangenen Jahren ihren Weg ins Bewusstsein der Freizeitsportler gefunden. Lange galten sie bei Hunden lediglich als Schutzhüllen der Körperstrukturen. Aber sie spielen auch eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Schmerzen und lassen sich therapieren. 

Tierärztin Dr. Jennifer Nehls erzählt in Ausgabe 7/19 ausführlich über Faszien und die Therapiemöglichkeiten für Hunde. Einige Infos aus dem Artikel geben wir euch schon hier.

Faszien ermöglichen es, dass die unterschiedlichen Strukturen im Körper aneinander gleiten können, so zum Beispiel die einzelnen Fasern eines Muskels. Sie bilden Bahnen, in denen Gefäße und Nerven verlaufen, ohne verletzt zu werden. Faszien dienen als Aufhängung für Organe. Sie verleihen diesen Stabilität und verhindern, dass sie ihre Lage verändern, während der Hund sich bewegt. Gleichzeitig bleibt für den Körper eine größtmögliche Beweglichkeit vorhanden, die keine Muskelkraft beansprucht oder Energie verbraucht.

Hund gibt Pfote
Foto: Kanstantsin/stock.adobe; Dehnungen, wie etwa das Pfote-Geben, helfen dabei, die Gesamtbeweglichkeit der Faszien einzuschätzen und zu verbessern

Probleme mit den Faszien

Bei einer Überlastung oder Fehlbelastung kann jede Faszie des Hundes in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Faszien sind dann verklebt, verdreht oder verdickt. Forscher haben nachgewiesen, dass die Spannung der Faszien bei Schmerzen zunehmen kann und die Faszien bei chronischen Schmerzen sogar verkleben können. Dann sind sie weniger beweglich und in ihrer Funktion eingeschränkt.

Die Faszien therapieren

Viele Techniken werden diagnostisch und zugleich therapeutisch genutzt. Die Faszientherapie kann bei allen Altersklassen angewandt werden. Vor allem bei Hunden mit regelmäßiger, starker körperlicher Beanspruchung empfiehlt sie sich. Wichtig ist, dass der Hund die Therapie gut annimmt.

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Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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