Angetestet – individueller Maulkorb

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Wir haben erneut für euch getestet. Einen maßgeschneiderten Maulkorb. Redaktionshund Paula findet Maulkorb tragen zwar nicht erstrebenswert, aber manchmal muss Hund das. Wie gut dafür der Maulkorb von Limuzz geeignet ist, haben wir ausprobiert.

Paula ist  kein Hund, der einen Maulkorb aus Sicherheitsgründen tragen muss. Oder weil sie ihre Nase immer auf dem Boden hat und wie ein Staubsauger alles Fressbare inhaliert beim Gassigehen. Trotzdem ist ein gut sitzender Maulkorb hilfreich. Nämlich immer dann, wenn beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Pflicht dazu besteht. Nichts ist unangenehmer, als in einen Bus oder eine Tram einzusteigen und der Hund ist die ganze Zeit dabei, seinen Maulkorb abstreifen zu wollen.  Da ist es schon besser, das lästige aber nötige Teil sitzt gut und lässt genug Luft an die Hundenase. Hatten wir uns bisher mit dem Rennmaulkorb der Vorgängerhunde beholfen, kam das Angebot, den maßgeschneiderten  Maulkorb von Limuzz (gesprochen: Laimehs) zu testen, gerade recht.

Maß nehmen und ab zum 3D-Druck

Vor dem Test steht erst einmal das Hundeschnauze-vermessen. Denn für den perfekten Sitz braucht das Start-up aus Österreich ein paar Angaben zu Schnauzenumfang, Kieferlänge und Fanghöhe am Nasenansatz. Schließlich soll der Maulkorb nicht drücken oder scheuern. Genug Luft soll der Hund auch bekommen - darum ist der Maulkorb nicht nur "nasenfrei", sondern auch "schnauzentief". Das bedeutet: Der Unterkiefer hat genug Spielraum, um beim Gähnen oder Hecheln nicht anzustoßen.


Die Anleitung auf der Website dazu ist einfach und verständlich, ein erster Pluspunkt. Auch der Hinweis, zweimal messen ist besser als einmal, hilft. Nun heißt es, die Angaben zu übermitteln. Auch das ist kein Problem - lediglich bei der Auswahl der Farben haben wir länger gebraucht. So viel Auswahl - jede der Farben hat ihren Reiz. Aber welche passt am besten als Maulkorb zu Paula? Wir haben uns für Weiß und Neonorange entschieden. Ersteres für das "leichte" Modell - den Maulkorb für die Bahnfahrt oder - wofür sie auch geeignet wären, die Hunderennbahn.


Anschließend hieß es warten. Denn eine Anfertigung auf Maß mittels 3d-Druck braucht ein bisschen. Doch dann kam das Paket - und beide Maulkörbe leuchteten uns entgegen. Liebevoll im Leinenbeutel verpackt und beschriftet kamen die beiden bei uns an. Für den Transport und das zerstörungsfreie Einpacken zwischendurch, wenn er nicht mehr benötigt wird, ist das natürlich auch hervorragend mitgedacht. Pluspunkt Nummer zwei!

 Aufziehen und raus

Dann ging es an den Praxistest - nicht ohne vorheriges Anprobieren zuhause. Schließlich sollte der Maulkorb ja nicht abrutschen und nicht drücken. Und was sollen wir sagen? Er passt. Das nette Detail, nämlich Paulas Name auf den Nasenbügel, stört auch nicht beim Drübergucken. Der Übergang vom eigentlichen Maulkorb zum Halteband, das hinter den Ohren mit Clip verschlossen wird, ist soft und durch eine weiche Gummierung nicht reibend gestaltet. Schon der dritte Pluspunkt für die Individualanfertigung.


Apropos Material: Die Maulkörbe sind angenehm flexibel, nicht zu steif aber formbeständig. Sie haben keine rauen oder scharfen Kanten. Dass sie abwaschbar sind, ergibt sich schon aus dem Material - der Kunststoff nimm aber auch nicht zu schnell Dreckpartikel an. Noch ein positiver Aspekt (Nummer vier).

Klar, Paula ist nicht besonders glücklich, etwas über der Nase tragen zu müssen - dennoch hat sie sich schnell daran gewöhnt. Der weiße, durchlässigere Maulkorb war ihr - aus Gründen - deutlich lieber. Doch auch den geschlossenen, ebenfalls viel Raum fürs Schnauze öffnen gebenden, trug sie anstandslos. Bei beiden Maßanfertigungen lässt das Gewicht den Hundekopf nicht zu schwer werden. Pluspunkt Nummer fünf lautet also: erträglich, im wahrsten Sinne. Und was ist jetzt mit der Sicherheit? Auch da gibt es nur Positives zu berichten: Weder öffnete sich ein Verschluss, noch ließ sich einer der Bügel durchbeißen. Auch der Fresschutz beim orangefarbenen Maulkorb erfüllte seinen Zweck. Erst nach dem Abziehen konnte Paula das für die oberen Schlitze zu große Belohnungsleckerli zwischen die Zähne nehmen.

Schnauzensicherheit nach Maß

Paulas Fazit: Wenn schon Maulkorb, dann gerne individuell angefertigt und bequem, wie bei denen von Limuzz. Und für alle, die sich Gedanken darüber machen, was der beste Maulkorb für den eigenen Liebling ist, gibt es hier nochmals die Zusammenfassung der Pluspunkte:

  • Für jede Hundeschnauze das passende dank Maßanfertigung
  • Leichte und verständliche Anleitung zum Maßnehmen
  • Pluspunkt außer der Reihe: Die Maße haben gestimmt und er passt perfekt!
  • Materialübergänge und -qualität sind tragefreundlich und ungefährlich
  • Schmutzabweisend und stabil
  • Tragbares Gewicht und ausreichend Luft
  • Hält Belastungen aus und ist beisssicher
  • Und für alle, die gerne starke Farben mögen, ist sicher die passende dabei.

Negativ schlägt lediglich zu Buche, dass Hund überhaupt mal einen Maulkorb tragen muss! Aber dafür kann weder Limuzz noch Paulas Chefin etwas.

Hund bekommt Maulkorb angelegt
Die Chefin legt Hand an: Maulkorbtest ahoi!

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Susanne Steiger

... lebt bevorzugt mit Wind(schnittigen)hunden zusammen, aktuell ist #Redakthund Paula Solobegleiterin und genießt das Leben mit ungeteilter Halterinnenfreude.