Rasseporträts
„Pom“ nennen ihn seine Freunde kurz und bündig, abgeleitet von „Pomeranian“, wie der Zwergspitz auch bezeichnet wird. Er ist einer der kleinsten Kleinhunde der Welt und genauso kess wie Chihuahua und Yorkshire Terrier, aber nicht halb so populär. Warum eigentlich? Hier ein Erklärungsversuch.
Noch vor knapp drei Jahrzehnten war der Labrador Retriever bei uns kaum bekannt. Seitdem hat er eine steile Karriere bezüglich Beliebtheit und Häufigkeit hingelegt, die bei anderen Hunderassen ihresgleichen sucht. In der Welpenstatistik hält er mittlerweile einen Stammplatz unter den Top fünf.
Der Chien de Montagne des Pyrénées aus Südfrankreich ist sicherlich einer der imposantesten und beeindruckendsten Hunde der Welt. Wer diesem „Weißen Riesen“ einmal in natura begegnet ist, versteht spontan, warum die Franzosen ihn heute noch liebevoll „Patou“ nennen, den „dickpfotigen Tollpatsch“.
Der Akita gilt in seinem Heimatland Japan als ein Sinnbild der unerschütterlichen Treue. Er wird bezeichnet als „Hund mit viel Adel und Würde“, ruhig und gehorsam gegenüber seinen Menschen, aber wachsam und mutig mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt.
Mops oder nicht Mops? – Diese Frage beantworten die einen mit einem klaren „Nein, nie!“, die anderen mit einem noch viel überzeugteren „Ja, immer!“ Für die Neinsager ist der Mops nur ein Luxusgeschöpf, eine Karikatur von einem Hund.
Formvollendete Eleganz, Präsenz und eine innere Ruhe, die Respekt einflößt. Typisch Dobermann könnte man meinen, und damit liegt man genau richtig. Zudem gehört er zur einzigen deutschen Rasse überhaupt, die noch heute den Namen ihres Erschaffers trägt.
Sie gleiten elegant dahin, segeln spielerisch mit dem Wind und werden auch schon mal aufs Kreuz gelegt. Malteser sind trotz ihrer üppigen Haarpracht echte Fliegengewichte, dabei selbstbewusst und liebenswert. Und ihr Name hat weitaus weniger mit der Urlaubsinsel Malta zu tun, als man vielleicht vermuten könnte.
Er ist der größte Hund der Welt und eine Legende für sich: Sein Bild schmückte das königlich-irische Wappen, seinen Ruhm verkündeten die Sänger und Sagenerzähler. Er galt als „der Ur-Ire an sich“, als der, der schon immer da war und der auch immer schon typisch irisch war: „ein Schäfchen im Haus, aber ein Löwe auf der Jagd.“
Er galoppierte einst Seite an Seite mit Foxhounds und Jagdreitern. Heute noch dringt er todesmutig in die engsten Fuchsbauten ein. Und längst sind Border Terrier begehrte Familienhunde, die durch Charme, Schneid und Freundlichkeit begeistern.
Sein semmelfarbenes Fell gleicht auf dem Stoppelfeld einem Tarnanzug. Seine Nase führt ihn bei der Jagd spursicher ans Ziel. Auch als Familienhund überzeugt der vielseitige Magyar Vizsla mit Charme und Sportsgeist.